Dienstag, 9. Mai 2017

Rezension "Mein herz ist eine Insel"


Hallo ihr lieben,
ich hatte beim Bloggerportal Anne Sanders neues Buch „Mein Herz ist eine Insel“ angefragt und es auch Mitte April zugeschickt bekommen, dafür vielen Dank an das Bloggerportal und den Blanvelet Verlag.



Inhalt

Isla Grant ging es schon mal besser. Ohne Wohnung und ohne Job bleibt ihr keine andere Wahl, als nach Hause zurückzukehren, nach Bailevar, eine winzige Insel an der rauen Westküste Schottlands. Und das, obwohl sie kaum Kontakt zu ihrer Familie hat. Als sie auch noch ausgerechnet ihre Jugendliebe Finn wiedertrifft, sind alle unliebsamen Erinnerungen zurück. Ihr einziger Lichtblick ist die alte Dame Shona, die wie keine andere Geschichten erzählt, besonders gern die Legende von der verschwundenen Insel. Doch schon bald erkennt Isla, welch tragisches Geheimnis Shona zu verbergen versucht. Und auch ihre eigene Vergangenheit holt Isla unaufhaltsam ein …



Meine Meinung

„Mein Herz ist eine Insel“ ist eine wundervolle Geschichte, die sich wunderbar überall mithin nehmen lässt, egal wo ich gelesen habe, ich konnte immer abschalten und mich in die Geschichte fallen lassen. Dies ist nicht nur auf die interessante Geschichte zurück zu führen, sondern auch auf den angenehm zu lesenden Schreibstil der Autorin. In dem Buch begleiten wir Isla zurück auf ihre Heimatinsel, die sie nicht wirklich leiden kann, da sie das Gefühl hat, dass jeder alles von jedem weiß und es mit seinen 60 Einwohnern einfach zu klein für sie ist. Außer zu Shona, die wie eine Oma zu ihr ist, hat sie keine guten Beziehungen auf der Insel, mit ihrer Familie ist es kompliziert und als dann noch ihre Jugendliebe Finn ins Spiel kommt wird es auch nicht leichter für Isla.







Isla ist eine liebenswerte Person, auch wenn ich das Gefühl hatte, dass sie nicht wirklich erwachsen ist, das liegt zum Teil an ihrem Verhalten den Leuten gegenüber und ihre emotionale Reife ist eher die eines Jugendlichen, aber sie wächst im Laufe der Geschichte und verändert sich und ihr verhalten.

Finn dagegen mochte ich sehr von Beginn an, im Gegensatz zu Isla macht er einen gefestigten Eindruck, er steht mit beiden Beinen im Leben und ist mit seinen Restaurant / Pub erfolgreich, und auch sein Verhalten ist erwachsener.

Das Cover finde ich sehr schön, obwohl es nicht unbedingt zu der Geschichte und der Stimmung in dem Buch passt, denn ich hatte nicht das Gefühl, dass es eine leichte Sommerromanze ist und auch die Insel sich eher rau anhört und aber das Cover vermittelt eine fröhliche sommerliche Stimmung.
Die Erzählperspektiven wechselten zwischen Isla und Finn hin und her, was mir persönlich sehr gut gefällt, denn man baut so zu beiden Protagonisten eine intensivere Bindung auf. Sehr schön fand ich auch die immer wieder mal auftauchende „Kurzgeschichte“ von der Insel Eilean O Shean, welche in dem Buch eine besondere Rolle spielt, mehr verrate ich hierzu aber nicht, ihr solltet es selbst herraus finden. Die Entwicklung der Geschichte auf den Letzten 100 Seiten hat mich zum Teil sehr überrascht, aber nur zum Teil :)  



Alles in einem kann ich euch das Buch nur empfehlen, es ist eine spannende Geschichte die sich schön lesen lässt.




Liebe Grüße Josie









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